Selbstverteidigung

Wie Selbstverteidigungstraining Sinn macht

Unsere  Trainingsphilosophie

  • Wir arbeiten grundsätzlich nach der Devise, dass sich nur zu üben lohnt, was sich im Kampf bzw. Selbstverteidigung auch wirklich anwenden läßt!

  • Wir glauben nicht an irgendwelche losgelösten Abwehrtricks für die Laienselbstverteidigung, sondern sind der Auffassung, dass im Ernstfall nur ein komplex erworbenes Kampfverhalten nützt.

  • Kommerziell aufbereitete und künstlich gestreckte Trainingsprogramme,  lehnen wir grundsätzlich ab.

  • Unser Umgang miteinander ist freundschaftlich und sportlich fair.

” Klares, gut durchdachtes und nachvollziehbares, Konzept Der Lehrer: fachlich kompetent – einer der nicht nur schlau redet, sondern auch weiß, wovon er redet und alles was er lehrt selbst 100 %ig umsetzen kann. pädagogisch wirklich gut – kann sich auf die individuellen Niveaus der Schüler super einstellen, ist geduldig und höflich, motiviert Schüler zur aktiven Teilnahme, gibt aber gleichzeitig “Schlaumeiern” und “Quatschern” keinen Raum. ”

Elke N.

Elke N.

Waffenproblematik in der Selbstverteidigung

Umgang mit Waffen

Wer im Umgang mit Waffen nicht geübt ist, hat im Ernstfall gegen sie kaum eine Chance. Unangenehm, aber wahr.

Andernfalls könnten Boxweltmeister ja auch automatisch jede Fechtmeisterschaft gewinnen, und das können sie eben nicht.

Waffeneinsatz oder das Problem des Boxers in der Fechtmeisterschaft

Aus einer unbewaffneten Auseinandersetzung kann jederzeit eine bewaffnete werden kann – und umgekehrt. Eine starre Trennung von bewaffneter und unbewaffneter Kampfkunst ist aus Escrima-Sicht nicht sehr vernünftig.

Grundlegende Mechanismen menschlicher Auseinandersetzungen

Wir beschränken uns im Escrima auch nicht darauf, bloße, einzelne Techniken zu unterrichten.

Ziel ist es vielmehr, den Schüler die grundlegenden Mechanismen menschlicher Auseinandersetzungen begreifen zu lassen – und ihm dann ein Konzept des Kämpfens an sich zu vermitteln, das auf jede Konfliktsituation, bewaffnet wie unbewaffnet, angemessen anwendbar ist.

Fundamentale Prinzipien

Der Kern dieses Konzeptes sind fundamentale Prinzipien, die uns helfen, im Kampf die nötige Balance und Gelassenheit zu behalten, im richtigen Moment die erforderliche Kraft freizusetzen, und den Angreifer durch ausgefeilte Bewegungen und durchdachte Beinarbeit zu besiegen.

Im Training beginnt man dabei von Anfang an auch mit der Handhabung von kurzen Übungsstöcken, die als Stellvertreter für unterschiedlichste Waffen dienen. Sparringsübungen mit Schutzausrüstung gehören nach kurzer Zeit auch mit zum Training.

Was lohnt sich zu trainieren

Denn nur was sich wie aus der Übung umsetzen lässt, lohnt sich zu trainieren.

Diese Lehrkonzepte sind wesentlicher Bestandteil des Escrima, das die raffinierten Trainingsmethoden der alten Stockkämpfer der Visaya-Inseln(Philippinen) fortführt, die auf den Erfahrungen und Traditionen vieler Jahrhunderte beruhen. Diese sind einer der wichtigsten Gründe für die außerordentliche Wirksamkeit dieser Kampfkunst und die Erfolge ihrer Vertreter.

Text: Selbstverteidigung für Männer, Selbstverteidigung für Frauen, Selbstverteidigung, Waffenproblematik