Waffen zur Selbstverteidigung? Pro und Contra!

Waffen zur Selbstverteidigung? Pro und Contra!

Waffen zur Selbstverteidigung. Für die einen ist es ein Ärgernis, der Trend zur Bewaffnung der in ihrem Sicherheitsgefühl verunsicherten Bürger. Für die anderen eine logische Reaktion auf das abnehmende Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum. Sicherheitstipps wie dieser tun ihr übriges.

„Polizisten schützen wir dadurch, dass wir sie mit Schutzwesten ausstatten. Und Bürgerinnen und Bürger werden einfach sensibler sein müssen. Man muss nicht unbedingt Menschen nah an sich heranlassen.“ NRW-Innenminister Herbert Reul ; Quelle

Du fragst dich wahrscheinlich, ob es denn Sinn macht einschlägig aufzurüsten? Wie du deine persönliche Sicherheit und die deiner Familie erhöhen kannst? Dann bist du hier richtig.Wir gehen den Fragen nach.

  • Für wen macht es Sinn sich zu “rüsten”?
  • Unter welchen Voraussetzungen?
  • Was ist legal, was nicht?
  • Welche Waffen, waffenähnliche Gegenstände, oder Ausrüstungen sind zu diesem Zweck sinnvoll?
  • Welche Gefahren liegen darin?
  • Und was würden wir empfehlen?

Waffen gibt es seit Anbeginn der Menschheit, selbst Menschenaffen nutzen Waffen zur Selbstverteidigung. Waffen haben den Sinn körperliche und zahlenmäßige Unterlegenheit auszugleichen. Voraussetzung dafür: Die Waffe ist für diesen Zweck geeignet. Ebenso muss sie in Notsituationen schnell verfügbar sein. Der Umgang mit ihr sollte trainiert und hinreichend beherrscht werden. Sie sollte legal zu führen sein und möglichst dosiert verwendet werden können. Im Idealfall ohne unnötigen Schaden am Angreifer zu verursachen und ohne eine Notwehrüberschreitung zu begehen.

Welche Arten von Waffen gibt es?

Waffen – Legaldefinition – Die Definition des (deutschen) Gesetzgebers

Unter „Waffe“ ist eine solche im technischen Sinn zu verstehen, die zwecks Kampfunfähig-Machung, Verletzung oder Tötung gefertigt wurde, also Schuss-, Hieb-, Stich- oder Wurfwaffen. Sie müssen von vornherein dazu bestimmt sein, (nicht notwendigerweise Menschen) zumindest erhebliche Verletzungen zuzufügen.

Der österreichische Gesetzgeber definiert Waffen folgendermaßen:

§ 1 definiert Waffen als Gegenstände, die ihrem Wesen nach dazu bestimmt sind,

  1. die Angriffs- oder Abwehrfähigkeit von Menschen durch unmittelbare Einwirkung zu beseitigen oder herabzusetzen oder

  2. bei der Jagd oder beim Schießsport zur Abgabe von Schüssen verwendet zu werden

Waffen – Werkzeuge – Anscheinswaffen:

  • stumpfe Waffen
  • scharfe Waffen
  • legale – illegal Waffen
  • Waffen deren Besitz erlaubt/verboten ist.
  • Waffen die einem Führverbot unterliegen/ Waffen die zu führen erlaubt sind. (“Führen” definiert das WaffG als Ausüben der tatsächlichen Gewalt über Waffen außerhalb des umfriedeten Besitzes.)
  • Fernwaffen
  • Nahwaffen
  • lethal – less lethal (Beispiel: Schusswaffe vs. Taser)
  • Waffen ähnliche Gegenstände
  • Anscheinswaffen: Das sind Gegenstände, die echten Waffen täuschend ähnlich sehen. Aufgrund der Verwechslungsgefahr unterliegen diese in vielen Rechtssystemen einem Führverbot. So unterliegen Pfeffersprays in Pistolenform in vielen Staaten einem Führverbot. Der Besitz ist zu Heimverteidigung meist gestattet.
  • Alltagsgegenstände: Gegenstände die als Waffen zweckentfremdet werden können.

Schrillalarm

Einen Gegenstand den wir wirklich jedem geistig gesunden Menschen, ohne schlechtes Gewissen empfehlen können ist ein Schrillalarm. Diese Geräte sind für kleines Geld zu erhalten. Es handelt sich um keine Waffen, sondern um tragbare Alarmanlagen.

Klein, leicht und unauffällig zu transportieren und in Notsituationen leicht zugänglich, wenn du ihn entsprechend transportierst. Etwa am Schlüsselbund oder der Handtasche. Sie dienen dem Zweck Aufmerksamkeit zu erregen und es einem potentiellen Angreifer möglichst unangenehm zu machen vor Ort zu bleiben. Da Schrillalarme keine Waffen darstellen unterliegen Besitz und Führen kaum Einschränkungen. Schrillalarme sind auch besonders gut für Frauen, Kinder und alte gebrechliche Menschen geeignet.

Qualitätskriterien:

  • Lautstärke: Ab 120 Dezibel aufwärts!
  • Auslösemechanismen: Der Alarm sollte einfach auszulösen und deutlich weniger einfach abzustellen sein. Meist wird der Alarm durch einen herausziehbaren Stift ausgelöst.

Taschenlampen

Eine gute Taschenlampen ist Gold wert. Sie kann unterschiedlichste Aufgaben erfüllen und ist ein Alltagsgegenstand, den zu führen auch in den Augen von Polizei und Behörden keinen Verdacht erregt. Solltest du sie zur Notwehr einsetzen müssen, wird dir aus dieser Art von Bewaffnung kein Richter einen Strick drehen können. Ganz im Unterschied zu anderen Waffen zur Selbstverteidigung, wie Schlagstock oder – Gott bewahre – Kampfmessern.

NEXTORCH TA30 / Taktische Taschenlampe mit Glasbrecher

NEXTORCH TA30 Guardian ist derzeit um knapp 80 Euro erhältlich. Dafür bekommst du aber auch eine ausgezeichnete Taschenlampe, mit hervorragender Leistung und optimiert für den taktischen Einsatz.

Die NEXTORCH TA30 hat einen Red Dot Award 2017 gewonnen. Diese LED-Taschenlampe ist ausgestattet mit einem Glasbrecher aus diamantharter Nanokeramik, um Scheiben von Fahrzeugen (Auto, Bus, Zug), im Gefahrenfall – oder dienstlichen Zugriffsszenarien – sicher einschlagen zu können. Auch für Befreiungs-Aktionen, oder Rettungseinsätzen bei Haus- oder Wohnungs-Verglasungen ist die TA30 hervorragend geeignet.

Eine Taschenlampe kannst du neben ihrem ureigensten Verwendungszweck, Licht ins Dunkle zu bringen zur Selbstverteidigung einsetzen. Es gibt dazu sogenannte Stroboskop Taschenlampen, die über eine Blinkfunktion verfügen. Manche erzeugen sogar per Zufallsgenerator immer neue, unterschiedliche Blinkmuster. Gekoppelt mit ausreichender Lichtstärke sind sie hervorragend geeignet, Angreifer oder auch potentielle Angreifer zu blenden.

Im Notfall verschafft dir das einen Zeitvorsprung in dem du die Flucht antreten kannst, oder aber falls es die Situation erfordert dein Recht auf Notwehr geltend machen kannst. Ein stark geblendeter Angreifer wird deine nächste Handlung nur sehr schwer wahrnehmen und darauf reagieren können.

Da du die Taschenlampe schon in der Hand hast, kannst du sie auch als Schlagkraft Verstärker nutzen. Das erlaubt auch körperlich schwächeren, wenig trainierten Menschen genug Kraft zu generieren. Abhängig von ihrer Größe kann die Taschenlampe als Schlagstock, oder Kubotan eingesetzt werden.

Wir empfehlen aber generell ein gutes, realistisches Selbstverteidigungstraining um die Erfolgschancen in solchen Situationen zu steigern. Letztendlich geht es hier möglicherweise in den Nahkampf. Dann solltest du über grundlegende kämpferische Fähigkeiten verfügen.

Wie in diesem Blog immer wieder betont kannst du dir diese Fähigkeiten nicht in einem Selbstverteidigungskurs aneignen. Du benötigst dafür ein längeres sinnvolles Training. Alles andere ist bestenfalls zum Selbstbetrug geeignet.

Kubotan – Palm stick

Hierbei handelt es sich um Schlagkraft Verstärker unterschiedlichster Form. Sie sind kurz und nur einige Zentimeter länger als die Faust breit ist. Sie sind meist aus Aluminium, Stahl oder Holz gefertigt. Die Marke Cold Steel stellt ihre Modelle aus Polypropylen her.

Handlich, billig, leicht zu führen und in vielen Ländern legal. Das heißt sowohl legal zu besitzen, als auch legal zu führen. Mit einem Kubotan kannst du deine Schlagkraft erhöhen und dich mit dem nötigen Training auch aus Griffen und Umklammerungen befreien.

Manche Ausführungen besitzen Kanten, wie bestimmte Modelle der Marke Cold Steel. Diese Kanten erleichtern es Haut zu greifen, und so Schmerzreize zu setzen und damit Gleichgewichts Brüche zu erzielen. Viele Leute führen den Kubotan, am Schlüsselbund mit sich.

Achtet beim Kauf auf einen Griff, der einen sicheren Halt gewährleistet.

Festellungsbescheid des BKA:

Der Kubotan wird demnach in der BRD nicht als Hieb und Stichwaffe im Sinne des Waffengesetzes eingestuft. Hier erfährst du mehr über den Kubotan und dessen Einsatzmöglichkeiten.

Tactical Pen

Der sogenannte taktische Kugelschreiber ist wie der Kubotan, neben seiner Funktion als Schreibgerät als Schlagkraftverstärker gedacht. Er ist meist aus Metall hergestellt und den Anforderungen entsprechend robust ausgeführt. Wesentlich ist neben den Schreibeigenschaften, dass sich das Gerät gut greifen lässt und nicht aus der Hand rutscht.

Voraussetzungen für den Einsatz von Schlagkraftverstärkern:

Du solltest über hinreichendes waffenloses Training verfügen. Das beinhaltet eine gewisse Routine im Umgang mit Schlägen, Tritten und ringerischen Angriffen. Du willst nicht nach dem ersten Versuch dich zu treffen, zu Boden gehen. Zudem solltest du geübt haben, dein Körpergewicht in den Schlag zu legen, um Trefferwirkung zu erzielen. Schlagkraftverstärker können durchaus lebensgefährliche Verletzungen hervorrufen, wenn der Kopf oder Halsbereich getroffen wird. Das solltest du bei Auswahl deiner Ziele im Hinterkopf behalten.

Pfefferspray – Tierabwehrspray – CS Gas

Hier gibt es unterschiedliche Ausführungen. Die Idee die allen gemein ist, ist es Angreifern die Sicht zu nehmen. Entscheidend sind, neben der Wirksamkeit des Gases, der Flüssigkeit oder des Gels, die Reichweite und die Art des Sprühstrahles. Es gibt Pfefferspray Varianten die einen Strahl, einen Wolke, oder aber eine gelartige Substanz versprühen.

Der Pfefferspray bewirkt eine Reizung der Haut, Schleimhäute und Atemwege. Das kann zu zeitweilig verschlossenen Augen, Krämpfen und Orientierungslosigkeit führen und sollte genug Zeitvorsprung geben um flüchten zu können. Bei Personen die unter Alkohol oder  Drogeneinfluss stehen kann die Wirkungsweise des Pfeffersprays deutlich geringer ausfallen. Eine 100% Wahrscheinlichkeit einen Angreifer zu stoppen ist nicht gegeben. Das gilt aber selbst für viele Schusswaffen.

CS Gas ist eine Art Tränengas. Es ist jedoch schlechter zur Selbstverteidigung geeignet, da die Wirkung in der Regel geringer ist als die des Pfeffersprays.

Ein konzentrierter Strahl erhöht die Reichweite, er erfordert aber auch besseres Zielen. In geschlossenen Räumen, oder bei Wind kann die Wirkung des Sprays auch den Verteidiger treffen. Pfeffersprays haben ein Ablaufdatum und die Wirkung verraucht schnell, wenn sie einmal aktiviert wurden. Deshalb ist unbedingt auf die volle Funktionsfähigkeit des Pfeffersprays zu achten.

Wir raten dir ihn im Vorfeld zu testen, um Benutzung und Reichweite kennen zu lernen. Manche Pfeffersprays sind nur zur Tierabwehr zugelassen. Manche Sprays fallen aufgrund ihres Designs und der Ähnlichkeit mit Schusswaffen unter die Anscheinswaffen und unterliegen somit einem Führverbot.

Tierabwehrspray – Waffen zur Selbstverteidigung?

In der BRD sind Pfeffersprays ohne Genehmigung zu Führen erlaubt, wenn sie zur Tierabwehr gedacht sind. Ist der Spray nicht zur Tierabwehr zugelassen, stellt es eine Reizstoffwaffe nach §10 Absatz 4 des WaffG dar. Dies erfordert den Besitz eines kleinen Waffenscheines. Andernfalls macht ihr euch beim Führen in der Öffentlichkeit strafbar.

Rechtslage in Österreich:

Pfeffersprays gelten als Waffen im Sinne des Waffengesetzes. Der Besitz und das Mitsichtragen von Pfeffersprays ist Menschen unter 18 Jahren, d.h. Kindern und Jugendlichen, verboten.

Detaillierte Infos zum gibt es hier: Pfefferspray Guide

Schlagstock

Hier gibt es die unterschiedlichsten Ausführungen. Vom Knüppel, dem Baseballschläger, bis zum Teleskop Schlagstock und Stahlruten. Was zu besitzen und zu führen erlaubt ist, entscheidet der jeweilige Gesetzgeber.

Grundsätzlich gilt: Die meisten Teleskopschlagstöcke werden als verbotene Waffen im Sinne des Waffengesetzes eingestuft. Darunter fallen sogenannte Totschläger und Stahlruten.

Feststellungsbescheid des BKA zu Teleskopschlagstöcken. Derzeit ist der Besitz in der BRD erlaubt, jedoch das Führen in der Öffentlichkeit verboten.

Zur Rechtslage in Österreich: Besitz und Führen von Teleskopschlagstöcken, die vom österreichischen BMI zugelassen sind ist grundsätzlich erlaubt, sofern über die jeweilige Person kein Waffenverbot verhängt wurde und kein ausdrückliches Verbot gilt. Beispielsweise in Gerichten, öffentlichen Veranstaltungen oder Schutzzonen.

Selbstverteidigungsschirm

Ein Regenschirm aus nahezu unzerbrechlichem Material. Ein besonders robuster Alltagsgegenstand, der auch zur Selbstverteidigung verwendet werden kann. Er verschafft Reichweite und zusätzliche Schlag und Stoßkraft. Zu den Nachteilen ist zu sagen, dass er relativ, schwer und unhandlich ist. Die Versuchung ihn bei Schönwetter zu Hause zu lassen ist also relativ groß.

Der Umgang mit ihm sollte ebenfalls trainiert werden, sonst ist er sehr wahrscheinlich nutzlos. Es gibt unterschiedliche Hersteller und grundsätzlich zwei Arten von Griffen. Den Knauf und den gebogenen Griff.

Die Wahl des Griffes ist eine Sache der persönlichen Vorlieben. Ein gebogener Griff kann vielseitiger verwendet werden, was aber in einer Selbstverteidigungssituation aufgrund des hohen Stresspegels kaum eine Rolle spielen dürfte. In einer solchen Situation sind grundsätzlich einfache Techniken angesagt.

Wanderstöcke

Wir haben mit der Marke Cold Steel grundsätzlich sehr gute Erfahrungen gemacht. Es gibt hier unterschiedlichste Ausführungen von Spazierstöcken. Sie sind alle aus Polypropylen gefertigt und äußerst robust und zur Selbstverteidigung gebaut.

Die interessantest Variante der sogenannte sword cane, ist in den allermeisten Ländern verboten. Es handelt sich um eine Klinge, die als Spazierstock getarnt ist.

Elektroschocker

Waffen zur Selbstverteidigung

Nach allem was uns bei der Recherche zum Thema Elektroschocker untergekommen ist, neben Praxiserfahrungen von Securities raten wir von diesen Geräten ab. Legale Geräte, die entsprechenden Normen unterliegen sind zumeist nicht ausreichend wirksam, um einen Angriff abzuwehren.

Die Verwendung des Gerätes erfordert es sehr nahe an den Kontrahenten heranzukommen, was ohne entsprechendes Training grundsätzlich keinen gute Idee darstellt. Eine gute Taschenlampe oder ein Kubotan sind unseres Erachtens hier vorzuziehen. Sie sind handlicher vielseitig verwendbar und technisch weniger fehleranfällig. Sie funktionieren zur Verteidigung auch ohne Strom und Batterien.

Messer zur Selbstverteidigung?

Wir haben in mehreren Beiträgen schon zur Gefährlichkeit von Messern geschrieben. Messer sind in erster Linie Werkzeuge, es sei denn sie sind zum Kampf hergestellt und designt. Messer sind als Waffe eingesetzt, potentiell tödliche, aber nur selten unmittelbar mannstoppende Waffen. Das macht sie zu sehr gefährlichen, aber nicht besonders guten Waffen zur Selbstverteidigung.

Messer dosiert einzusetzen ist fast unmöglich und abgesehen von Drohungen wird es dann ganz schnell blutig. Das dem Richter zu erklären kann für den Fall der Fälle zu einer echten Herausforderung werden. Auf der anderen Seite ist das Messer eine furchterregende Waffe. Wie du entscheidest ist letztendlich eine höchstpersönliche Angelegenheit.

Wir raten dringendst die Gesetze zu befolgen, keine verbotenen Waffen zu besitzen, oder zu führen. In einer Notwehr Situation, in der du keine andere Möglichkeit mehr hast als dich zu wehren. Wenn es also keine Deeskalations – und Fluchtmöglichkeiten mehr gibt und Kampf die einzige Alternative darstellt, Leib und Leben zu schützen musst du entscheiden wie du vorgehst. Und das danach in jeder Hinsicht vertreten können.

Messerverbote Ländervergleich

Welche Arten von Messern solltest du keinesfalls führen?

Verbotene Messerarten. In vielen Ländern gehören Fall und Springmesser dazu. Messer mit beidseitig geschliffenen Klingen und Faust Messer ebenso. Karambit ein Sichelmesser, Bajonette, Kampfmesser oder Messer die als Waffe designt wurden. In Deutschland ist das Führen von Einhand Messern und Messern mit feststehender Klinge von über 12 cm Klingen Länge untersagt. Es werden aber bereits wieder Gesetzesverschärfungen diskutiert. Einhand Messer sind Klappmesser, die sich nur mit einer Hand öffnen lassen.

§ Gesetzeslage – Waffen zur Selbstverteidigung

Grundsätzlich solltest du dich gründlich über die Gesetzeslage in deinem Land informieren. Die unterscheidet sich von der anderer Staaten möglicherweise maßgeblich. Während die Gesetze in Österreich relativ wenig streng sind. So ist in Österreich beispielsweise das Führen von Einhand Messern legal, im Unterschied zu Deutschland sieht es in GB oder Italien wesentlich strenger aus.

So ist in der BRD der kleine Waffenschein erforderlich, um Schreckschuss, Reizstoff und Signalwaffen mit dem Siegel der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt legal führen zu können.

Bitte beachte, dass die Gesetzgebung sich von Staat zu Staat unterscheidet und ständigen Änderungen unterliegt. Es liegt in deiner Verantwortung dich über die geltenden Gesetze zu informieren. Wir können hier keine abschließende, allgemein gültige Rechtsberatung bieten.

Für die BRD findest du hier Feststellungsbescheide des BKA. Hier geht es darum, welche Gegenstände als Waffen oder Werkzeuge eingestuft werden.

Fazit – Waffen zur Selbstverteidigung?

Wenn du Gegenstände bzw. Waffen zur Selbstverteidigung führen möchtest, solltest du einige Faktoren beachten: Die Frage der Legalität. Was ist verboten, was ist erlaubt? Welche Gegenstände unterliegen Besitz – bzw. Führverboten? Mit welchen Gegenständen kannst du dich effektiv schützen? Wo liegen die Stärken und Schwächen dieser Ausrüstungsgegenstände? Kommst du ohne entsprechendes Training aus, oder solltest du doch gezielt trainieren?

Unsere Selbstverteidigungs – Tipps:

Unabhängig davon welche Waffen zur Selbstverteidigung du mit dir führst, solltest du folgendes beachten:

  • Wie ist die Rechtslage? Ist der Besitz bzw. das Führen der Waffe in der Öffentlichkeit erlaubt?
  • Was sind die Stärken und Schwächen der Waffe? In welcher Distanz kannst du optimal sie einsetzen?
  • Erlerne den Umgang der Waffe und lerne ihre Funktionsweise kennen.
  • Eine Waffe die du nicht zur Hand hast ist nutzlos. Achte darauf, dass sie in Notsituationen schnell verfügbar ist – ohne nachdenken zu müssen. Übe das!
  • Kurze Schlagkraftverstärker wie Taschenlampe, Tactical Pen oder Kubotan sind leicht mit sich zu führen und können sehr effektiv zur Selbstverteidigung eingesetzt werden.
  • Schrillalarme sind nahezu uneingeschränkt zu empfehlen. Ab 120 Dezibel aufwärts.

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