Bruchtests

Bruchtests in asiatischen Kampfkünsten

Das Zerschlagen, spalten und Zertrümmern, von Brettern, Steinen, Eisblöcken und Betonplatten ist eine eindrucksvolle Art, Schlagkraft und Entschlossenheit zu demonstrieren.

Vor allem in den fernöstlichen Kampfkünsten, wie dem Taekwondo, Karate und Kung-Fu werden Bruchtests sehr häufig praktiziert.

Bruchtests spielen in vielen asiatischen Kampfkünsten eine wichtige Rolle. Materialien unterschiedlichster Art, wie Bretter, Eis- und Betonblöcke werden dabei mit Fäusten, Handkanten, Füßen, Knien und Ellenbogen zerbrochen. Konzentration, Entschlossenheit und saubere Technik machen den Könner aus.

Die Hintergründe warum Bruchtests ausgeführt werden, welche Arten und Methoden es gibt und welche Fähigkeiten sie entwickeln, sehen wir uns in diesem Beitrag näher an.

Wieso überhaupt Bruchtests?

Bruchtest im Japanischen Tameshiwari im Koreanischen Kyok-pa genannt, schulen Konzentrationsfähigkeit, Entschlossenheit, Fokus und eine sehr exakte Ausführung der jeweils angewandten Technik.

Deshalb gehören Bruchtests im Taekwondo, vielen Karate– und Kung-Fu Stilen zum Prüfungsprogramm. Im Taekwondo wird nach ungefähr eineinhalb Jahren Training, dem Schüler bei der Prüfung zum 4. Kup der erste Bruchtest abverlangt.

In Kyokushin Karate, der ersten Vollkontaktkarate Stilrichtung unter Meister Oyama, gehören Bruchtest zum Prüfungsprogramm und werden den Kämpfern auch bei Turnieren abverlangt.

Abhärtung

Das Training für die Bruchtests führt zu einer gewissen und durchaus erwünschten Abhärtung. Belastungen stärken nicht nur Muskeln, Sehnen und Bänder, sondern auch die Knochenstruktur des Kampfsportlers.

Die wiederholten submaximalen Belastungen, machen die Knochen, im Laufe von Monaten und Jahren, deutlich stärker. Die durch die Belastung erzeugten Mikrorisse in der Knochenstruktur werden, wenn genug Pausen zwischen den Trainingseinheiten bestehen ausgeheilt (Kalzium Einlagerungen) und die Knochen gewinnen an Stärke und Widerstandsfähigkeit. Wesentlich ist es hier die Belastungen, wie beim Muskeltraining auch individuell anzupassen.

Es darf weder zu einer Über- noch Unterforderung kommen, wenn du stärker werden möchtest. Auch die Erholungszeiten, zwischen den Einheiten müssen gegeben sein. Der Körper funktioniert nach dem Superkompensationsprinzip. Er wird bei Belastung stärker, wenn er genug Erholungszeit bekommt, verliert aber wieder, wenn die Pausendauer zu lange währt.

Die Abhärtung spielt sich aber nicht nur im körperlichen Bereich, sondern auch im mentalen ab. Es erfolgt eine gewissen Gewöhnung an den Schmerz, dem keine besondere Beachtung mehr geschenkt wird, im Wissen, dass keine ernsthafte Verletzung zu erwarten ist, bei entsprechend klugem Training.

Geräte zur Abhärtung – Abhärtungsmethoden

Gängige Geräte, die beim Training, für eine gute und grundlegende Abhärtung sorgen sind:

  • Sandsäcke
  • Pratzentraining
  • Makiwara/Danreon-Dae: Hierbei handelt es sich um einen federnd gelagerten Schlagpfosten, der fest im Boden verankert und an der Trefferfläche gepolstert ist. Makiwara ist die japanische Bezeichnung, Danreon-Dae die koreanische. Dieses Gerät erfreut sich im Karate großer Beliebtheit. Tausende und abertausende Wiederholungen an Fauststößen, Tritten oder Ellenbogenschlägen sorgen für die nötige Abhärtung.

Zu den klassischen, in praktisch allen Kampfkünsten und Kampfsportarten vorkommenden Abhärtungsmethoden, zählen die Liegestütze auf den Fäusten. Manche Sportler steigern sich dazu, die Übung auf den Fingerspitzen auszuführen, bis hin zur Verwendung nur eines Fingers pro Hand. Diese Übung stärkt die Fingerknochen, Sehnen, Bänder und Gelenke und bereitet sie für Fingerstiche und den „Handspeer“ vor.

Die mentale Haltung beim Bruchtest

Entschlossenheit

Geht es darum einen schweren Bruchtest zu bestehen, gibt es keine halben Sachen. Wer nicht entschlossen handelt, wird sich mit großer Wahrscheinlichkeit beim Versuch selbst verletzen.

  • Diese absolute Entschlossenheit, des „Alles oder nichts“, sein Bestes zu geben, ist in vielen Lebenslagen hilfreich. In Kampfsportarten oder Kampfkünsten ist sie besonders wichtig.
  • Wer halbherzig kämpft, nicht an sich glaubt, und unentschlossen vorgeht, wird mit großer Wahrscheinlichkeit verlieren.

Besonnenheit

Bei aller Entschlossenheit ist eine gewisse Besonnenheit aber unbedingt erforderlich. Zu allem entschlossen, blindwütig zu handeln, ist mit großer Wahrscheinlichkeit kontraproduktiv.

In der Ruhe liegt die Kraft – kommt nicht von ungefähr. Alle hinderlichen Gefühle müssen beiseite gelassen und kontrolliert werden. Gedanken an etwaige Verletzungen, Misserfolg, Blamage vor Lehrer oder Publikum müssen nicht nur kontrolliert, sondern während des Bruchtests ganz beiseite geschoben werden und einer totalen zuversichtlichen Entschlossenheit weichen.

Klarheit – Visualisierungen – mentale Vorbereitung

Der Kampfkünstler visualisiert den Bruchtest vor der tatsächlichen Ausführung immer wieder. Er betreibt eine Art des mentalen Trainings. Sieht sich dabei zu wie er den Test erfolgreich ausführt. Spürt wie er auf Widerstand trifft und durch das Material schlägt. Er bemüht dabei alle seine Sinne.

Er stellt sich die Ausführung aus unterschiedlichen Perspektiven optisch vor.

Wie es fortgeschrittene Sportler machen, spielt das kinästhetische Empfinden bei der Visualisierung von Bewegungen und Techniken eine weitere wichtige Rolle.

Der sogenannte Carpenter Effekt sorgt dafür, dass sich die Muskulatur unmerklich bei den Visualisierungen anspannt. Das Zentralnervensystem wird so optimal auf die kommende Herausforderung vorbereitet und auf Bestleistung programmiert.

Der Kampfkünstler kann dabei auf alle für ihn passenden Arten von Meditation zurückgreifen, die ihm bei seiner Zielerreichung helfen.

Die Physik des Bruchtests

Die Trägheit/Massenträgheit: Jeder Körper ist betreibt den Zustand innezuhalten in dem er sich gerade befindet, solange keine äußere Kraft auf ihn wirkt.

Kraft: Die Kraft wird in Newton gemessen. Ziel ist es die Kraft beim Bruchtest auf einen möglichst kleinen Punkt zu fokussieren. Die Größe der Kontaktfläche verhält sich zum einwirkenden Druck umgekehrt proportional. Aus dem Grund lässt sich ein Nagel mit verhältnismäßig wenig Kraft einschlagen.

Die Richtung der Kraft: Die Kraft soll in einem 90 Grad Winkel zum getroffenen Ziel wirken. Das gewährleistet eine optimale Kraftübertragung. Die verwendeten Materialien müssen dementsprechend positioniert werden.

Die Wahl des Ziels: Die schwächste Stelle, des Bruchtestmaterials ist anzuvisieren. Das Ziel kann abhängig von den verwendeten Materialien variieren. Neigt das Material zum Nachgeben, wie bei einem Holzbrett, so befindet sich das anzuvisierende Ziel hinter der Oberfläche.
Ist das Objekt aber nicht elastisch, so ist es besser das Ziel direkt an der Oberfläche festzulegen, anstatt gedanklich auf einen Punkt dahinter zu schlagen.

Die wirkenden Kräfte: Der Schlagkraft entgegen, wirken gleich große Reaktionskräfte an den Auflage- oder Haltepunkten des Materials.

Aktionskraft = Reaktionskraft

Übersteigen die wirkenden Kräfte die Biege- und Bruchfestigkeit des Materials, erfolgt der gewünschte Bruch.

Die auf das verwendete Material einwirkende Kraft errechnet sich durch:

Kraft = Masse * Beschleunigung

Die bestimmenden physikalischen  Faktoren sind also die bewegte Masse und die Beschleunigung bzw. erreichte Geschwindigkeit. Daraus ergeben sich zwei Arten von Bruchtests.

Welche Arten von Bruchtests gibt es?

Der Geschwindigkeitsbruchtest

Die Geschwindigkeit der eingesetzten Körperwaffe spielt hier die wesentliche Rolle. Wird ein Brett in die Luft geworfen und während des Fallens, mit einem Fauststoß oder Tritt zerstört, muss die Technik schnell ausgeführt werden. Ist der Schlag oder Tritt nicht schnell genug, wird das Ziel unzerbrochen aus der Bahn gelenkt.

Der Geschwindigkeitsbruchtest, gilt im Taekwondo als die wichtigere Form des Bruchtests.

  • Die Wirksamkeit der Technik, soll auf mehr auf technisch, sauberer Ausführung als auf der eingesetzten Kraft und Masse beruhen.
  • Beim Geschwindigkeitsbruchtest ist es nicht unbedingt erforderlich das Bruchtestmaterial in einer unverrückbaren Position zu fixieren.

Der Massenbruchtest

Wird über die bewegte Masse, Kraft für den Bruchtest generiert, spielt die Geschwindigkeit, im Vergleich zur eingesetzten Kraft und Masse eine untergeordnete Rolle.

Da die Bewegungsausführung nicht auf Schnelligkeit baut, um die nötige Wirkung zu erzielen, ist es unbedingt erforderlich, das Material für den Bruchtest sicher zu fixieren.

Es liegt in der Natur des Massenbruchtests, dass hier vergleichsweise schwerere und härtere Materialien verwendet werden können.

Häufig werden mehrere Bretter oder Platten übereinander geschichtet. Befindet sich ein Hohlraum zwischen den Platten oder Brettern so wird der Bruchtest einfacher. Der anfängliche Impuls, der die oberste Platte zerbricht, kann auf die nachfolgende Platte, in einer Art Kettenreaktion weitergegeben werden. Er muss nicht so stark sein, wie bei einem soliden Block, mehrerer aufeinander geschichteter Platten ohne Hohlräumen dazwischen.

Welche Materialien werden bei Bruchtests genutzt?

Holzbretter

Zu den  gängigsten und am häufigsten verwendeten Materialien bei Bruchtest zählen Holzbretter. Die Bretter bestehen zumeist aus naturbelassenem unbehandeltem Nadelholz. Fichte, Kiefer und Tanne werden gerne verwendet.

Die Bretter haben in der Regel Maße von 30 mal 30 Zentimetern. Die Dicke der Bretter hängt von der Art des Bruchtests und den Fertigkeiten des Kampfsportlers ab. Die Bretter sind zwischen 1,5 cm und 3,5 cm dick.

Zuschnitt der Bretter

Der Zuschnitt der Bretter spielt eine wesentliche Rolle.

Wird das Brett parallel zu den Fasern geschnitten, bleibt es äußerst stabil und wird kaum zu zerbrechen sein.

Viele Bretter sind gewölbt und nicht gerade, bedingt durch den natürlichen Trocknungsprozess. Es wird empfohlen in die Wölbung zu schlagen und nicht dagegen.

Wer sich beispielsweise Panzer ansieht, wird bemerken, dass die Wölbung nach außen gerichtet ist. Das bewirkt eine größere Stabilität und erhöht die Chance eine von außen wirkende Kraft abzuleiten und unwirksam zu machen.

Ein weiterer wesentlicher Faktor für den Erfolg des Bruchtests ist, dass das Brett richtig gedreht wird. Hier entscheidet die Faserung des Bretts und die Wölbung, falls es nicht gerade ist.

Andere Materialien für Bruchtests

Welche Materialien verwendet werden, wird bei den meisten Organisationen intern genormt und in den Prüfungsordnungen vorgeschrieben. So soll sichergestellt werden, dass die Bruchtests dem Leistungsniveau der Ausführenden angepasst sind und schwere Verletzungen nach Möglichkeit vermieden werden können.

Bei Demonstrationen werden gerne unterschiedlichste Materialien bei den Bruchtests verwendet. Dazu zählen:

  • Holzbretter
  • Gasbetonplatten
  • Kieselsteine
  • Dachziegel
  • Ziegel
  • Betonplatten
  • Eisblöcke

Um den Reiz und die Herausforderung weiter zu erhöhen, werden manchmal die zu zertrümmernden Gegenstände angezündet.

Welche Techniken werden bei Bruchtests ausgeführt?

Der Bruchtest kann zwar als Kunstform oder Disziplin für sich gesehen werden, soll aber grundsätzlich realistische Techniken, wie sie in Kämpfen und Selbstverteidigungssituationen vorkommen, widerspiegeln. Das bezieht sich, sowohl auf die anzugreifenden Körperstellen, hier werden Vitalpunkte des menschlichen Körpers anvisiert, als auch auf die Abläufe.

Beim Bruchtest sollen Kombinationen realistischer Techniken und im Kampf tatsächlich vorkommender Bewegungsabläufe, dargestellt werden.

In den asiatischen Kampfkünsten und Kampfsportarten eingesetzte Techniken, die in Bruchtests erprobt werden, sind.

  • Fauststöße: Getroffen wird mit den Knöcheln des Zeige- und Mittelfingers. Die kleine Trefferfläche überträgt die Schlagenergie punktgenau und macht das Gelingen des Bruchtests wahrscheinlicher.
  • Handballenschläge: Die Verletzungsgefahr für die Hand ist dabei deutlich geringer als bei Fauststößen.
  • Handkantenschläge: Die Schläge werden mit der Handkante und dem Unterarm durchgeführt. Sie können im Ernstfall der Befreiung aus Griffen oder Angriffe auf Hals oder Nacken dienen.
  • Ellenbogentechniken: Diese Techniken sind hochwirksam und können aufgrund der Robustheit des Ellenbogens relativ risikoarm durchgeführt werden.
  • Knietechniken
  • Faustrückenschläge
  • Schläge mit der Innenhandkante
  • Tritte: Fußballen, Ferse und die Fußaußenkante dienen in den meisten asiatischen Kampfkünsten als Waffen. Sehr effektiv ist auch der Einsatz des Schienbeins bei Tritten, wie wir es aus dem Muay Thai und Vollkontaktkarate kennen.
  • Kopfstöße: Diese stellen eher die Ausnahme dar. Kopfstöße werden nur von wenigen Experten gezeigt und das ist gut so. Gesund sind diese Techniken, mit an großer Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, nicht.

Setting beim Bruchtests

Eine Grundvoraussetzung neben der Fähigkeit des Kampfsportlers, für das Gelingen des Bruchtests ist ein entsprechendes Setting. Vor allem beim Massenbruchtest ist es von überragender Bedeutung, dass die verwendeten Materialien richtig gehalten werden.

Wie wir oben schon gesehen haben, können Bruchtests, die überwiegend auf Masse und Kraft beruhen nicht gelingen, wenn das Zielobjekt nicht fest verankert ist.

Massenbruchtests

Bei auf dem Boden liegenden Materialien ist das kein Problem.

Die Konstruktion darf allerdings nicht wackeln und muss stabil sein. Droht Splittergefahr, werden durch Tücher bzw. andere Abdeckmaterialien zur Sicherung aufgelegt.

Müssen die Bretter allerdings von Menschen gehalten werden, kommt es sehr auf die richtige Haltetechnik an. Der oder die Helfer müssen einen stabilen und möglichst unverrückbaren Stand einnehmen. Das muss geübt werden.

Die Gegenstände werden mit gestreckten Armen gehalten und/oder an der Hüfte oder am Boden zusätzlich fixiert. Im Moment des Auftreffens kann zusätzlich stabilisiert werden, wenn der Assistent ausatmet und seinen Körper bewusst anspannt.

Geschwindigkeitsbruchtests

Beim Geschwindigkeitsbruchtest kommt es wenig, bis gar nicht auf eine stabile Lagerung des Bruchtestmaterials an. Stattdessen spielen die Entfernung, Höhe und genaue Positionierung der Materialien eine entscheidende Rolle.

Ein in der falschen Entfernung hochgeworfenes Brett, bleibt für den Kampfsportler unerreichbar und macht seinen Versuch zunichte.

Es hat sich fast schon zu einer eigenen Kunstform für sich entwickelt die Bruchtestmaterialien richtig zu halten. Bei Tests die in großer Höhe durchgeführt werden, werden Personenpyramiden gebildet. Diese müssen, aus nachvollziehbaren Gründen, sicher und stabil sein und lange genug stehen bis der Bruchtest vollzogen ist. An dieser Stelle ist es wichtig zu berücksichtigen, dass bei manchen Versuchen, vor allem dann, wenn das Material nicht bricht, starke Kräfte auf die Assistenten wirken.

Für deren Sicherheit muss entsprechend gesorgt werden. Sie müssen ebenfalls gegen umherfliegende Teile geschützt werden und eine Möglichkeit haben, kontrolliert zu stürzen, sollte die Pyramide kollabieren.

Es sind bei näherer Betrachtung mehr Maßnahmen und Wissen notwendig als man anfänglich glauben würde, wenn man sich nicht mit der Thematik beschäftigt hat.

Karate Bruchtest

Weltrekorde

Um eine Vergleichbarkeit der Leistungen zu gewährleisten, müssen einheitliche Materialien verwendet werden. Dazu ist Holz aufgrund der natürlich gewachsenen Strukturen nicht geeignet. Bis dato gibt es keine allgemeinen offiziell anerkannten Autoritäten, die eine Vergleichbarkeit der erbrachten Leistungen, durch ein Regelwerk gewährleisten.

Gängige Disziplinen bei Bruchtests

Hier gibt es verschiedenste Aufgabenstellungen.

Meist wird die Anzahl der zerbrochenen Gegenstände per Zeitintervall gemessen. Die Intervalle haben eine Länge von 30 Sekunden bis zu einer Stunde.

  • Bretter zertrümmern
  • Ziegel zertrümmern
  • Betonplatten zerschlagen

Ebenso gibt es Rekorde, in denen es um die Zahl der bei einer Technik zerbrochenen Bruchtestmaterialien geht.

Mehr Informationen zu Rekorden findest du unter: Rekorde

Fazit: Bruchtests in den Kampfkünsten

Bruchtests werden vor allem in den asiatischen Kampfkünsten genutzt. Sie werden bei Prüfungen, Wettkämpfen oder bei Demonstrationen gezeigt. Bruchtests sollen besondere Eigenschaften und Fähigkeiten des Kampfkünstlers in hohem Maß entwickeln. Konzentrationsfähigkeit, Entschlossenheit, Selbstvertrauen und Härte, sollen neben effektiven Kampftechniken entwickelt werden.

In den europäischen Kampfmethoden sind Bruchtests so gut wie unbekannt. Darin zeigt sich der kulturelle Unterschied und die unterschiedliche Denkungsart in europäischen und asiatischen Kampfmethoden. So spielt der meditative Aspekt, stark vom Buddhismus und Zen beeinflusst in den asiatischen Kampfkünsten eine große Rolle.

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Bruchtests können unter fachlichen Anleitung relativ sicher durchgeführt werden und stellen für den Ausübenden eine positive und bewältigbare Herausforderung dar, an der er wachsen kann.

Ausprobieren, solltest du sie aber nur, unter fachgerechter Anleitung. Das Verletzungsrisiko ist sonst einfach zu groß.

Viel Spaß beim Training!